Rammversuche

Eine Arbeitsgemeinschaft von Schülern der 7. bis 10. Klasse führt im Mai 2013 Crashtests mit einem PkW durch. Anfangs untersuchen sie Vollbremsungen, dann den Aufprall gegen eine Betonmauer; von Versuch zu Versuch wird die Geschwindigkeit gesteigert.

 

Verschiedene Kameras filmen Aufbauten, aus denen die negative Beschleunigung bestimmt werden soll:

  • zwei gegeneinander bewegte Skalen, die die zeitabhängige Bewegung zeigen,
  • Ein Pendel, dessen Ausschlag vor einem Geodreieck abgelesen werden kann,
  • zwei Versuchswägen, deren verschiedene Massen mit Kraftmessern beschleunigt werden,
  • ein unter Wasser festgebundenes Stück Kork,
  • ein iPod mit Beschleunigungsapp (a-logger) am Schädel des Fahrers.


Die Auswertung der Experimente soll nach den Ferien erfolgen.


a) Vollbremsung

 

Die Messmethoden funktionieren hier einwandfrei.

   

b) Aufprall mit 6 km/h


Der Airbag löst aus (der Rauch stinkt!) und zerschlägt die Frontscheibe; auf der Ladefläche reißt der Stoß den Versuchsaufbau aus.

 

c) Aufprall mit 13 km/h

 

Wegen der besseren Knautschzone an der Stoßstange erscheint der Ruck (d³x/dt³) subjektiv schwächer als beim Frontalzusammenprall zweier Autoscooter.

 

Literatur

 

- W. Castro, B. Kügelgen, E. Ludolph, F. Schröter:

  Das „Schleudertrauma“ der Halswirbelsäule -

  Beschleunigungseinwirkng, Diagnostik, Begutachtung

   Stuttgart 1998















- Unser Beitrag zum Jahresbericht 2012/13 :

 


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